Infektionen der Atemwege 

 

Als Atemwege bezeichnen wir die Organe, die der Atem auf seinem Weg in

die Lunge passiert:

 

Mund, Rachen, Luftröhre, Kehlkopf, Bronchien, Lunge...

 

Die chinesische Medizin geht noch ein Stück weiter,

bezeichnet den Atem als  Qi - Lebensenergie, die von aussen aufgenommen wird und das aufgenommene Qi aus der Nahrung ergänzt.

 

Sie geht weiterhin davon aus,

dass ein Austausch zwischen der Lunge und dem chinesischem Organsystem der Niere existiert, was dazu dient, dieses lebensnotwendige Qi zu ergänzen

und für den Körper zu verwerten.

 

Erkältungen und Grippe sind zumeist Virusinfektionen der Atemwege.

 

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin bedeutet das :

Der krankmachende Faktor „äußerer Wind“ dringt in den Körper und führt zu Frösteln, Niesreiz, Fliessschnupfen, Kopfschmerz und rauhem Hals.

 

Dieser „äußere Wind“ ist als klimatischer Faktor besonders im Herbst präsent.

 

Wind kann schneller in den Körper eindringen,

wenn die Abwehrkräfte  ( Wei -  Qi ) geschwächt sind :

Man unterscheidet den pathologischen Faktor

Wind /Kälte, der über die Hautoberfläche eindringt, und

Wind / Hitze, der durch Mund und Nase eindringt, d.h. man steckt sich bei einer bakteriellen/ viralen Erkältung an.

 

Ist der krankmachende Faktor eingedrungen, muss man ihn so schnell wie möglich beseitigen,

da er sonst ins Körperinnere vordringt und dort viele andere Krankheiten auslösen kann :

Aus einem einfachen Schnupfen, wird eine bakterielle Bronchitis, später vielleicht ein postvirales Erschöpfungssyndrom.

 

Die Nadelung von besonderen Akupunkturpunkten öffnet die Körperoberfläche

und vertreibt den "Wind", der pathogene Faktor ist beseitigt.

 

Die Prophylaxe im Herbst

Durch vorbeugende Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte wird die Abwehrkraft der Lunge und des Körpers gestärkt.

 

Dazu wird auch chinesisches  Beifusskraut ( Moxa ) entzündet und die Akupunkturpunkte damit erwärmt.

Das Abwehr- Wei - Qi des Körpers wird gestärkt.

Dieses sollte 2 mal pro Woche geschehen, mindestens 2 Monate lang !

Gleichzeitig kann eine Therapie mit chinesischen Kräutern erfolgen, die die Abwehrkraft stärken und die Körperporen schliesst.