Die Jahreszeiten im Palast des Kindes“

– die 5 Elemente der chinesischen Medizin in der Schwangerschaft

Ich begleite Sie und Ihr Kind vor-und nachgeburtlich durch die Zeit der Schwangerschaft nach den 5 Wandlungsphasen der chinesischen Medizin.

Die Lehre der 5 Wandlungsphasen stellt eine wichtige Grundlage der chinesischen Medizintheorie dar. Sie repräsentiert die 5 Qualitäten ( Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser ) und wichtige Stadien der Veränderung in der natürlichen Umwelt.

Die Kräfte, die diese Veränderungen in unserer Welt kontrollieren, wirken auch auf die Schwangerschaft ( die Zeit des Vorhimmels ).

Die Entwicklungsstadien des Ungeborenen lassen sich in die 5 Wandlungsphasen der Chinesischen Medizin übertragen.

So erhalte ich Informationen über Leitbahnen, Akupunkturpunkte und auch Ernährungsempfehlungen, die ich an die Schwangere weiter geben kann.

Ich lege viel Wert auf die Anamnese des schwangeren Paares, denn auch davon hängt es ab, wie Körper-Symptome bewertet werden; bzw. wie stark die Konstitution des Kindes ist.

Durch gezieltes Fragen ist es meistens nicht sehr schwierig, herauszufinden in welcher Wandlungsphase sich die Schwangere befindet; denn an bestimmten Träumen, Körper-Symptomen und Stimmungen lassen sich die Phasen festlegen und damit ergeben sich günstige Zeiten für die Behandlung des ungeborenen Kindes. 

Das bedeutet, dass man bei der Schwangeren ( der „Vieräugigen“ ) sehr sanfte Reize setzt.

Dies tue ich mit Akupunktur, Akupressur und chinesischer Kräuterheilkunde.

Auftretende Beschwerden wie Schwangerschaftsübelkeit, Müdigkeit oder Schlaflosigkeit, Hauttrockenheit und Geruchsempfindlichkeit können damit gelindert werden.

Diese entstehen häufig durch bestehende Ungleichgewichte vor der Schwangerschaft;

das System der chinesischen Medizin gibt mir dazu das Handwerkszeug.

Sanfte Akupunkturbehandlungen sind möglich, und die chinesische Kräutermedizin bietet einen großen Schatz an Heilkräutern !

 

 

Die wohl berühmteste Moxa- Behandlung ist wohl die, am äussersten Punkt des Blasenmeridians BL 67, die den Fötus anregen soll, sich in eine normale Geburtslage zu drehen.

 

 

 

Die chinesische Medizin beschreibt den ersten Teil der Schwangerschaft durch eine Blutleere ( das Blut konzentriert sich, um den Fötus zu versorgen ) und eine Qi - Blockade :

das Qi kann nicht mehr frei fliessen und steigt nach oben in den Oberbauch. Dort sorgt es für Magendruck, Völlegefühl, Erbrechen und Appetitlosigkeit.

Der entstehende Yin Mangel beschehrt der Schwangeren Hitzewallungen, Verstopfung, Rückenschmerzen, Ödembildungen und Miktionsstörungen.

Nach der Entbindung herrscht durch den Blutverlust ein Mangelzustand :

Der Verlust an Jing Ye ( Körperflüssigkeiten ) führt zu Trockenheit, Verstopfung, Schwitzen und Fieber.

Das Wei- Qi ( Abwehr Qi ) der Frau ist geschwächt und sie muss sich vor Wind und Kälte schützen.

Milchbildungsstörungen entstehen aus der Blut -Leere der Mutter. Herrscht ein Mangel an Blut, gibt es zu wenig Milch, da Milch aus Blut transformiert wird.